Praxis für Chinesische Medizin 中医

Anamnese und Diagnostik

Nach den Regeln der Chinesischen Medizin werden vor Beginn einer Behandlung in einem ausführlichen Gespräch (Dauer 1–1,5 Std.) die aktuellen und früheren Beeinträchtigungen Ihres Gesundheitszustands herausgearbeitet. Aus Sicht der Chinesischen Medizin liegt jeder Erkrankung ein sogenanntes Störungsmuster des inneren Gleichgewichts, eine innere Disharmonie, zugrunde. Dieses zu erkennen ist wichtig, damit auch die Wurzeln der Erkrankung mitbehandelt werden können. Zusätzliches Hilfsmittel bei der Erstellung der Chinesischen Diagnose, ist die Betrachtung der Zunge und das Fühlen der Pulse.

Zungendiagnose

Zungendiagnose Aus Sicht der Chinesischen Medizin spiegelt sich auf der Zunge das innere Milieu des Organismus wieder. Anhand der Zungenmerkmale wie z.B. Form, Farbe, oder Aussehen und Beschaffenheit des Zungenbelags, können Rückschlüsse auf die mit der Krankheit zusammenhängenden Faktoren gezogen werden. Zu Beginn und im Verlauf der Behandlung wird die Zunge regelmäßig auf Veränderungen hin betrachtet.

Pulsdiagnose

Pulsdiagnose An verschiedenen Positionen und mit unterschiedlichem Druck wird an beiden Handgelenken Puls gefühlt. Ähnlich wie bei der Zunge werden hier die ertasteten Stellen mit den Inneren Organen oder den Leitbahnen in Verbindung gebracht. Sie geben Aufschluss über die innere Befindlichkeit, bzw. das Störungsmuster, das zu einer bestimmten Symptomatik geführt hat.